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CLUSTER · Finanzen & Steuern6 Min

Buchhaltung für Gründer ohne Steuerberater: Was du selbst können musst

Welche Pflichten, welche Tools, wann der Steuerberater wirklich nötig wird.

Buchhaltung scheint kompliziert — ist aber für die meisten Gründer:innen die ersten 1-2 Jahre selbst machbar. Steuerberater wird erst ab gewisser Komplexität nötig.

EÜR vs. Bilanzierung — was du brauchst

EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung): erlaubt für Freiberufler und Gewerbetreibende bis 800.000 € Umsatz / 80.000 € Gewinn. Bilanzierung: für GmbH, UG und größere Gewerbe — viel aufwendiger, hier wirklich Steuerberater nehmen.

Tools die das selbst-Machen einfach machen

Lexware Office, Sevdesk, Sorted, Kontist — automatische Beleg-Erfassung, USt-Voranmeldung direkt aus dem Tool, Schnittstellen zu DATEV. 15-30 €/Monat, spart 50-80% Zeit.

Wann der Steuerberater Pflicht wird

Bei Bilanzierungspflicht, bei internationalen Transaktionen, bei Mitarbeitenden (Lohnabrechnung), bei Betriebsprüfung. Davor reicht meist Steuerberater-Konsil 1-2x pro Jahr (200-500 €).

Takeaway

Buchhaltung selbst machen ist für Solo-Selbständige realistisch — und spart 1500-3000 € Steuerberater-Honorar pro Jahr.

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